Meine Überlegungen zur Entscheidung, mich impfen zu lassen

Vorausschicken möchte ich, dass ich in meiner Jugend etliche Impfungen bekommen habe, ohne dass meine Eltern oder ich jemals gefragt wurden, ob wir das wünschen oder nicht. Während meiner Tätigkeit im Rettungsdienst war es selbstverständlich, dass ich mich gegen Hepatitis impfen ließ und auch die regelmäßigen Auffrischungen in Anspruch nahm. Bei den diversen Auslandsaufenthalten war es für mich selbstverständlich, dass ich die für die Einreise vorgeschriebenen Impfungen, wie z.B. gegen Gelbfieber und Malaria über mich ergehen ließ.


Und jetzt habe ich mich aus rein egoistischen Gründen gegen Covid19 (bereits 3x)  impfen lassen. Ich will nämlich im Falle einer Ansteckung keinen schweren Verlauf haben. Entgegen aller Meldungen von sogenannten Experten hatte ich keine bzw. nur geringe Impfreaktionen. Wohl ist mir bewusst, dass ich das Virus übertragen könnte. Aus diesem Grund trage ich dort, wo mehrere Personen zusammenkommen und insbesondere in Geschäften eine FFB2 Maske und teste mich jedes Mal, wenn ich mich mit Mitgliedern meiner Familie oder mit Freunden und Bekannten treffe. Und ich fühle mich durch die FFP2-Maske weder eingeengt noch glaube ich den sogenannten Experten, dass ich wegen der Maske zu wenig Sauerstoff bekäme.

Wenn meine Entscheidung, mich impfen zu lassen auch noch hilft, dass die Krankenhäuser weniger belastet werden, sehe ich das als erfreulichen Nebeneffekt.  Wenn jemand, der nicht geimpft ist von mir angesteckt wurde und auf der Intensivstation landet, hält sich aber mein Bedauern in Grenzen.

Virtueller Computerstammtisch für Seniorinnen und Senioren

 

Seit einiger Zeit biete ich einen "virtuellen Computerstammtisch" mit Hilfestellungen speziell für Senioren und Seniorinnen an. Insbesondere aber für Personen, die für das Arbeiten am und mit dem Computer, am und mit dem Tablet oder am und mit dem Smartphone Probleme haben. Schulungen im herkömmlichen Sinn biete ich nicht an. 

 

Um am Computerstammtisch teilnehmen zu können, brauchen Sie folgende technische Voraussetzungen:

1) einen Computer + Webcam  alternativ  einen Laptop mit eingebauter Webcam

2) Internetverbindung

3) das Programm ZOOM

 

 

Für die Teilnahme am Computerstammtisch ist es notwendig, sich zuerst zum jeweiligen Stammtisch anzumelden.

 

 

Nach der erfolgten Anmeldung erhalten Sie ca. 1 Tag vor dem Stattfinden des Stammtisches, der normalerweise jeden Mittwoch um 09:00 Uhr beginnt, ein Mail mit den Zugangsdaten mit ungefähr folgenden Inhalt:

 

BEISPIEL:

Achtung, dies ist eine automatisch generiertes Mail, da Sie sich für den Computerstammtisch am 29. September angemeldet haben:

Thema: Cookies - hilfreich oder gefährlich

Uhrzeit: 29.Sept.2021 09:00 AM Amsterdam, Berlin, Rom, Stockholm, Wien

Zoom-Meeting beitreten
https://zoom.us/j/3445555017?pwd=Z0d0cEplZWdwbnJxLzZlUzdvRUdIQT09

Meeting-ID: 344 555 5017
Kenncode: 6060Hall

BEISPIEL ENDE

 

Klicken Sie in Ihrem Mail auf den blau unterlegten Link an und folgen Sie den Anweisungen.

 

 

Jetzt müssten Sie sich selbst und die anderen Stammtisch-Teilnehmer sehen.

 

Sollten Sie Probleme mit der Installation von ZOOM haben, bitte ich Sie mir ein Mail an die Adresse  zu senden und ich setze mich mit Ihnen in Verbindung und unterstütze Sie bei der Installation.

 

PLURV. Und was es bedeutet

P wie Pseudo-Experten. Bei Pseudo-Experten handelt es sich um eine aufgeblähte große Menge, die Sie mit unqualifizierten Behauptungen täuschen soll. Die Pseudo-Experten haben selbst keine wirkliche Qualifikation in dem Gebiet auf dem sie argumentieren, aber aufgrund der schieren Masse wirken sie omnipräsent. Sie täuschen auch gerne, indem sie irgendwelche Fachbegriffe verwenden, die kein Mensch, der nicht vom Fach ist, verwerten kann. Dabei kennen sie sich selbst damit häufig nicht aus, klingen jedoch „wichtig“.

Medien nutzen ebenfalls das Prinzip der Pseudo-Experten, um eine gute Quote zu erzeugen. Ist Ihnen schon mal aufgefallen, dass in Krawall-Talkshows seriösen Experten immer ein Contrapunkt gesetzt wird, der gar keine Ahnung hat? Damit wieder Eindruck erweckt, dass es eine gleichwertige Gegenposition gibt.

L wie Logikfehler. Logikfehler werden mehr oder weniger bewusst und absichtlich in einer Argumentationskette eingebaut. Bei Logikfehlern handelt es sich um falsche Schlüsse aus im Grunde genommen korrekten Basisinformationen. Dies haben wir häufig im Verlauf der Coronakrise bemerkt. Gewisse Experten oder Virologen haben durchaus korrekte Basisaussagen getroffen, jedoch in ihrer Interpretation absolut falsche Ergebnisse genannt. Gleichzeitig werden bei den Logikfehlern bewusst mehrdeutige Aussagen gegeben, sodass man am Schluss behaupten kann, doch etwas völlig anderes gemeint zu haben.

Die sogenannten Blendgranaten sind auch ein wichtiges Phänomen in der Diskussion um Logikfehler. Wenn es darum geht, einen Diskussionspunkt zu vermeiden, in dem der manipulierende Gesprächspartner nicht besonders überzeugend ist, lenkt er die Diskussion auf ein anderes Thema ab. Nach Möglichkeit auf ein Thema, das sehr viele Emotionen erzeugt und auch Wut aufbaut.

U wie unerfüllbare Erwartungen. In diesem Punkt wird dem rationalen Gesprächspartner eine überhohe Hürde vorgesetzt. Es wird verlangt, etwas zu beweisen, was diese Person gar nicht erfüllen kann. Damit wird der Gesprächspartner oder teilweise auch die ganze Wissenschaft dahinter infrage gestellt.

Ein weiteres Element darin ist die sogenannte Verschiebung von Torpfosten. Das ist ganz einfach erklärt: Die anfangs gestellten Forderungen werden im Laufe der Zeit absichtlich verschärfend verändert. Der Gesprächspartner verändert plötzlich die anfänglichen Forderungen einfach. Durch diese Veränderung werden die Forderungen verschärft und im Nachhinein kaum noch erfüllbar. Auf die ursprünglichen Forderungen wird nicht mehr eingegangen oder sie werden gar verleugnet.

Unerfüllbare Erwartungen werden ebenso erzeugt, indem man eine Situation bewusst falsch darstellt oder bewusst falsch interpretiert.

R wie Rosinenpickerei. Der manipulierende Gesprächspartner sucht sich bei dieser Strategie lediglich die Punkte aus, die ihr oder ihm passen. Bei der Rosinenpickerei wird der Bedeutungsrahmen eines Themas absichtlich so gelegt, dass Gegenbeweise oder Schwachpunkte der Argumentation aus dem Bedeutungsrahmen herausfallen. Es werden nur Quellen oder Aussagen gewählt, die dem manipulierenden Gesprächspartner passen.
Untermalt werden solche Aussagen dann sehr gerne mit Anekdoten und subjektiven Erfahrungen.

Beispielsweise sprechen Impfgegner gerne davon, dass sie doch im eigenen Familienkreis Kinder mit Impfschäden hätten. Bei Klimaleugnern ist es innerhalb der Anekdotenstrategie sehr beliebt, bei einer extrem kalten Wettersituation doch darauf hinzuweisen, dass es keinen Klimawandel gibt. Denn sonst wäre es doch gerade nicht so kalt.

Genau in diesen Moment versucht er manipulierende Gesprächspartner auch das Gespräch zu beenden, da in seinen Aussagen das Ziel der Argumentationskette bereits erreicht sei. Alles, was darüber hinausgeht, wäre in seinen Augen falsch.

V wie Verschwörungsmythen. Hier sind wir in einem Bereich angekommen, in dem man nichts beweisen oder widerlegen kann. Verschwörungsmythen sind nun mal schlichtweg Erzählungen, die auf teilweise uralten Geschichten basieren. Diese sinnstiftenden Erzählungen klingen meist vertraut und somit auch glaubwürdig. Damit wird erreicht, dass die gesamte wissenschaftliche Diskussion oder rationale Argumentation unterwandert wird. Es geht hier um Gefühle und um gefühlte Inhalte.

Es gibt eine Reihe von Verschwörungsmythen, die immer wieder zur Anwendung kommen. Besonders beliebt sind Ritualmordlegenden, die entsprechend modern und an die aktuelle Situation angepasst werden. Natürlich erscheinen diese Legenden dann überzeugend, weil sie vertraut klingen.

Erkenne die Strategien!

Also wenn Sie das nächste Mal auf Social Media in eine Diskussion kommen und das Gefühl haben manipuliert zu werden, erinnern Sie sich zurück an die PLURV-Strategien. Denn erkennen bedeutet in diesem Fall auch gleichzeitig Prävention.

 

Quelle:https://www.mimikama.at/aktuelles/plurv/

Einfach zum Nachdenken....

2 G ist dazu da, um die Ungeimpften vor den Konsequenzen ihrer Entscheidung und der Ansteckung zu schützen und nicht als Ausgrenzung.
Sobald private Entscheidungen öffentliche Konsequenzen haben
oder andere beeinträchtigen, ist der Staat gefragt, ALLE zu schützen.
Ich darf rauchen (meine freie Entscheidung), darf das dann aber beim Restaurant-Besuch nur vor der Tür.
Ich darf sehr viel Alkohol trinken (meine freie Entscheidung), darf dann aber kein Auto mehr fahren.
Ich darf mir ein Ticket für die 2. Klasse der Bahn kaufen (meine freie Entscheidung), darf dann aber nicht in die ÖBB-Lounge.
Ich darf mich dazu entschließen, als Single zu leben (meine freie Entscheidung), darf mich dann aber nicht über meinen Steuersatz wundern.
Wenn sich jemand nicht impfen lässt, so ist es seine/ihre  Entscheidung, er/sie darf sich aber dann nicht beschweren, wenn er/sie nicht überall Zutritt hat.
Das alles hat nichts mit Würde, Freiheit oder Einschränkung zu tun, sondern repräsentiert das Prinzip der Abschätzung individueller Folgen meines persönlichen Handelns.
Und dabei ist jede und jeder bei der Bewertung völlig frei!
Und wenn ich mich dazu entschließe, nur mit einer roten Pudelmütze bekleidet (und ansonsten nackt) rumlaufen zu wollen, kann ich das ebenfalls machen - halt nur nicht in der Öffentlichkeit. Da hat die Mehrheit offenbar etwas dagegen, hat über Parlamente entsprechende Regeln festgelegt - und fertig.
Das nennt man dann Demokratie.
Und übrigens: Die Individualität Einzelner endet immer da, wo die Rechte Anderer tangiert werden.
Das war schon immer so. Wer das nicht glaubt, kann ja einfach mal nachts um 02:00 Uhr den Rasen mähen oder morgens um 10:00 Uhr auf einem öffentlichen Parkplatz einen Ölwechsel machen.
Ich vergleiche die Impfung mit einer Versicherung; einer Versicherung, die dazu dient, kleinen schweren Verlauf einer etwaigen Ansteckung zu haben.
Wenn ich nicht gegen irgend ein Schadensereignis versichert bin, muss ich im Falle des Eintreffens dieses Ereignisses für den entstandenen Schade selbst aufkommen. Daher wäre es nur gerecht, dass jemand, der sich nicht impfen lässt für den vom ihm/ihr verursachten Schaden selbst aufkommen müsste.
20.000 Querdenker beschweren sich, dass wir nach ihrer Ansicht in einer Diktatur leben würden.
Liebe Querdenker, in einer Diktatur hätten wir keine 20.000 Querdenker sondern 20.000 vermisste Personen.
Gelesen, für gut befunden, geklaut und ergänzt.

 

Ein Virologe, dem bei einer Fernsehdiskussion nichts anderes einfällt, als die Leute aufzufordern laut zu singen.

https://youtu.be/Zu9OnnIMJUM

 

Dazu passt folgender Artikel: "

"Fehlalarm"-Arzt Sucharit Bhakdi erhält das "Goldene Brett vorm Kopf"

Sucharit Bhakdi erhielt für seine "unwissenschaftlichen Verharmlosungen der COVID-19-Pandemie" das "Goldene Brett vor dem Kopf", den Preis für den größten antiwissenschaftlichen Unfug des Jahres. Bhakdi sei seit Monaten immer wieder mit Aussagen aufgefallen, die dem Konsens innerhalb der Wissenschaft widersprechen: Es werde keine zweite Welle geben, der Großteil der Bevölkerung sei längst immun, man solle doch die Masken abnehmen.
Quelle: (TirolerTageszeitung vom 15.12.2020)

 

Prof. Dr. Sucharit Bhakdi ist ein erimitierter (also pensionierter) Professor, im Jahr 2020 74 Jahre alt und seit  2012 - also seit 8 Jahren - im Ruhestand. Dass er ständig in der Presse noch immer zu Stellungnahmen herangezogen wird verwundert mich, da jemand, der schon so lange aus dem Berufsleben ausgeschieden ist vermutlich nur mehr eine eingeschränkte Sicht auf eine Situation hat und verständlicherweise nicht mehr auf dem neuesten Stand der Wissenschaft ist.
Und da er für seine Aussagen keine Verantwortung übernehmen muss, ist es leicht, irgendwelche abstruse Aussagen zu treffen.
"Viele seiner Thesen zum Corona-Virus, die er auf YouTube Videos teilte, halten Faktenchecks nicht stand, sein Bestseller-Buch über das Virus gilt bei Virologen als unwissenschaftlich. Die Uni Mainz hat sich von ihrem ehemaligen Professor sogar distanziert."

Wenn Herr Sucharif Bhakdi zu irgendwelchen Coronaviren geforscht hätte, müsste man ihn in Pubmed  finden. Mir ist es aber - trotz intensiver Suche - nicht gelungen, irgend eine Forschungsarbeit von Herrn Bhakdi zum Thema Corona Virus zu finden.

Bestätigt wird meine Recherche durch folgenden Artikel:

https://quantenquark.com/blog/tag/sucharit-bhakdi/?fbclid=IwAR0UToxAqjJjL_EScYPOTC3CcPD3owXursf5VQu4ncxcqNnVESIQh8u9LnI

 

„Die Maßnahmen sinnlos und selbstzerstörerisch“, so urteilt bereits der Titel des Videos von Professor Sucharit Bhakdis. Das Coronavirus würde völlig überschätzt. Auf Youtube wird es millionenfach geschaut, ebenso sein zweites Video, in dem er sich in einem offenen Brief an die Kanzlerin wendet. Was ist dran an seinen Thesen?

Videos von Professor Sucharit Bhakdi:

  • Corona-Krise: Offener Brief an die Bundeskanzlerin von Prof. Sucharit Bhakdi
  • Prof. Dr. Sucharit Bhakdi – Corona-Krise Nachtrag 2 – Schreckensszenario Italien
  • Prof. Dr. Sucharit Bhakdi – Corona-Nachtrag 1: Belastbarkeit des Gesundheitssystems
  • Corona-Krise: Prof. Sucharit Bhakdi erklärt warum die Maßnahmen sinnlos und selbstzerstörerisch sind

Die Kommentare unter den Videos zeigen, dass ihn viele User als Experten wahrnehmen. Ist er das wirklich? Es gibt zwar viel Kritik darunter, aber durchaus auch Zuspruch. Ein ähnliches Bild zeigte sich auch beim Video von Dr. Wolfgang Wodarg, der ebenfalls auf Youtube mit seinen Aussagen für viel Verwirrung sorgte, aber auch Unterstützung bekam von Usern, die den Umgang mit der Corona-Pandemie in Deutschland für übertrieben halten.

Was ist also dran an den Thesen und vor allem an den scheinbaren Fakten, die im Video von Professor Sucharit Bhakdi angeführt werden, um die Gefahr des Coronavirus als völlig übertrieben und die Maßnahmen dagegen als zerstörerisch zu bezeichnen? Das Schwierigste vorab: Es fallen viele Zahlen, aber nirgends Quellenangaben.

These 1

Das Virus töte nicht allein, sondern nur im Verbund mit anderen Krankheiten

Bhakdi zweifelt zunächst daran, dass die Zahlen, die als Todesfälle durch Corona angegeben würden, korrekt sind. Die Todesraten zum Coronavirus seien nicht aussagekräftig, behauptet er: Dadurch, dass es in Verbindungen mit anderen Erkrankungen zum Tod führe, würde das Virus gefährlicher eingeschätzt als es tatsächlich ist. „Wenn ein Virus nicht selbst tötet oder allein tötet, sondern nur im Verbund mit anderen Krankheiten, dann darf man dem Virus nicht die Schuld alleine in die Schuhe schieben.“

Richtig ist: Bestimmte Risikogruppen sind anfälliger für schwere Verläufe bei COVID-19. Das ist ähnlich wie bei einer Grippe. Besonders betroffen sind ältere Menschen und Menschen mit Vorerkrankungen. Mehr als 95 Prozent der am neuen Coronavirus gestorbenen Menschen in Europa sind nach Angaben der Weltgesundheitsorganisation (WHO) über 60 Jahre alt gewesen. Auch chronische Vorerkrankungen seien ein Faktor, der bei 80 Prozent der Betroffenen eine Rolle gespielt habe, insbesondere Herz-Kreislauf-Erkrankung, Bluthochdruck oder Diabetes.

Falsch ist: Nur weil jemand alt ist, ist er nicht gleich krank. Nicht jeder ältere Mensch, der dem Coronavirus erliegt, verstirbt „in Verbund mit anderen Krankheiten“, wie Bhakdi den Anschein erweckt. Und: Es trifft nicht ausschließlich Alte oder Menschen mit Vorerkrankungen.

Nach Angaben der WHO haben 10 bis 15 Prozent der Menschen unter 50 Jahren mit der Lungenkrankheit einen mittelschweren bis schweren Verlauf. „Schwere Fälle der Krankheit sind in Menschen im Teenageralter oder ihren 20ern gesehen worden, viele davon brauchten eine Intensivpflege und einige starben leider“, sagte Kluge.

Das ist nicht die Regel, wie uns Tropenmediziner Peter Kremsner im Gespräch mit SWR3 bestätigt: „Auch junge Menschen können schwer erkranken, das ist aber weiterhin die sehr große Ausnahme.“ Dennoch: Je mehr Fälle es gibt, desto höher die Wahrscheinlichkeit für solche Ausnahmen.

In den sozialen Netzwerken werden vielfach die Untersuchungen von Professor Klaus Püschel, Hamburger Rechtsmediziner, als Bestätigung der Aussagen von Bhakdi angeführt. Das ist nicht ganz richtig. Denn dieser hat nach eigener Aussage 50 angeblich an COVID-19 verstorbene Patienten, ausschließlich in Hamburg, untersucht. Diese hatten wohl alle Vorerkrankungen, was der aufgeführten gängigen Experten-Haltung eines hohen Anteils dieser Gruppe nicht widerspricht. Püschel fordert mehr Obduktionen von Menschen, die an einer Erkrankung mit dem Coronavirus verstorben sind, um klarere Aussagen darüber treffen zu können, wie tödlich es tatsächlich ist.

Wichtig außerdem: Püschel bezieht seine Prognose, nach der die Zahl der Verstorbenen sich in diesem Jahr durch die Pandemie nicht sonderlich verändern werde, ausdrücklich auf die Todeszahlen speziell in Deutschland. Ausschlaggebend seien, so sagte er im Interview im ZDF, die hierzulande getroffenen Maßnahmen.

Fazit: Das Virus kann auch ohne andere Erkrankungen tödlich sein. Betroffen sind nicht ausschließlich alte Menschen. Wie hoch der Anteil genau ist, lässt sich auf der vorhandenen Datengrundlage noch nicht feststellen.

These 2

In Norditalien und China sei die Pandemie wegen der Luftverschmutzung schlimmer

Man vergesse, sich andere Faktoren anzusehen bei den Krankheitsverläufen von COVID-19, beklagt Bhakdi. Norditalien sei das China Europas, beide Länder hätten eine enorme Luftverschmutzung. Während der Professor gerade also noch sagte, dass das „Virus nicht selbst tötet oder allein tötet, sondern nur im Verbund mit anderen Krankheiten“, erweitert er nun das Feld für äußere Einflussfaktoren wie die Luftverschmutzung. Die Lungen der Menschen in diesen Regionen seien anders vorbelastet, möglicherweise zählt er diese Vorbelastung in die Definition von „andere Krankheiten“ – tatsächlich ist eine Vorbelastung aber noch keine Krankheit.

Richtig ist: Die Karte der Europäischen Umweltagentur EEA zeigt: Italien hat im Vergleich zu anderen westeuropäischen Staaten den meisten Feinstaub in der Luft. Insbesondere die Region Norditalien ist tatsächlich jedenfalls hinsichtlich des Feinstaubs stark belastet. Es gibt Studien, die auf einen Zusammenhang zwischen COVID-19-Fällen und Luftverschmutzung hindeuten.

Falsch ist: Dass der Zusammenhang zwischen Luftverschmutzung und der Corona-Pandemie bereits wissenschaftlich fundiert geklärt wäre. Der Berliner Virologe Christian Drosten sagt in seinem Podcast, dass „einiges darüber spekuliert werde“, dass aber weitere Faktoren auch zu berücksichtigen seien – wie beispielsweise eine Vorbelastung der Lunge durch das Rauchen. So sei für Drosten eine mögliche Erklärung dafür, dass in China mehr Männer als Frauen an COVID-19 erkrankt sind, dass „in China vor allem die Männer rauchen“. Auch andere Experten halten dies für möglich, es gibt erste Studien dazu aus China – ebenso wie Studien, dass Männer häufiger von schweren Verläufen betroffen seien als Frauen. Das liegt allerdings vermutlich nicht an den Genen, sondern an unterschiedlichem Verhalten, wie SWR Wissen hier aufschlüsselt.

Ende April kam hierzu eine neue Studie der Martin-Luther-Universität Halle-Wittenberg heraus: Die Forscher sind die ersten, die konkrete Zahlen – und damit neue Hinweise – zum möglichen Zusammenhang zwischen Luftschadstoffen und Corona vorgelegt haben. Hier findest du mehr Infos zur Studie.

Fazit: Ganz sicher, wie genau welche Faktoren – beispielsweise die Luftverschmutzung – mit der Ausbreitung des Virus und den Krankheitsverläufen zusammenspielen, ist man sich zum jetzigen Zeitpunkt noch nicht. Studien liefern aber Hinweise darauf hin, dass der Einfluss von Luftschadstoffen durchaus eine Rolle spielt.

These 3

99 Prozent der infizierten Menschen hätten keine oder nur leichte Symptome

Die Statistik zu den Erkrankten am neuartigen Coronavirus sei falsch, so die Überzeugung von Bhakdi. Auf der Anzeigetafel des Professors im Youtube-Video sind es sogar 99,5 Prozent der Infizierten, die angeblich keine oder nur leichte Symptome hätten. Hieraus sei abzuleiten, dass es falsch und „eigentlich nicht erlaubt sein dürfte, von 10.000 Erkrankten zu sprechen. Sie sind nicht krank.“

Richtig ist: Viele Menschen, die an Corona erkranken, haben nur leichte oder vielleicht auch gar keine Symptome, da sind sich Experten einig.

Falsch ist: Bhakdi führt hier eine Zahl an, die er eigentlich gar nicht haben kann. Eine Zahl zu Patienten, die keine oder nur leichte Symptome hätten. Woher hat er sie? Er gibt keine Quelle an. Das Problem ist ja tatsächlich, dass es vermutlich eine hohe Dunkelziffer an Infizierten geben wird, die gar nicht wissen, dass sie das Coronavirus bereits hatten. Aber kein Experte kann diese Dunkelziffer zum jetzigen Zeitpunkt verlässlich benennen. Klar: Niemand geht zum Arzt, wenn er völlig symptomfrei ist, bekommt einen Corona-Test und lässt sich in die Statistiken einrechnen.

Es gibt Schätzungen zur Dunkelziffer, wie SWR Aktuell hier zeigt – die aber auch als Hochrechnungen oder Schätzungen bezeichnet werden müssen. Mittlerweile sind Forscherteams beispielsweise in München unterwegs, um mithilfe von Freiwilligen genau dieser sehr wichtigen Dunkelziffer näher zu kommen. Sie nehmen Blutproben und untersuchen auf Antikörper, die sich etwa ein bis zwei Wochen nach der Infektion bilden. Insgesamt 3.000 zufällig ausgewählte Haushalte wollen die Wissenschaftler des Klinikums der Ludwig-Maximilians-Universität in München in die Untersuchung einbeziehen. Im Moment gibt es dazu aber keine verlässlichen Angaben.

Seit rund zwei Wochen wird auch im Kreis Heinsberg geforscht, wie weit sich das Coronavirus dort bereits ausgebreitet hat. Der Virologe Hendrik Streeck hat erste Zwischenergebnisse präsentiert: Demnach sei in der besonders betroffenen Gemeinde Gangelt bei 15 Prozent der über 500 Probanden eine aktuelle oder bereits überstandene Infektion nachgewiesen worden. Virologe Streeck betonte auf einer Pressekonferenz in Düsseldorf, dass die Zwischenergebnisse nicht auf das gesamte Land übertragen werden könnten. Die Einschränkungen im öffentlichen Leben bezeichnete er als „richtig und wichtig“. Zunächst wurde die Untersuchung vielfach als Beleg dafür angeführt, dass Maßnahmen in Deutschland gelockert werden müssten – dann gab es massive Kritik für die Methodik, mit der gearbeitet wurde sowie die Art und Weise, wie man die Zwischenergebnisse präsentiert hat.

Quelle: SRW3

Warum Sucharit Bhakdis Zahlen falsch sind

Seine Aussagen zu PCR-Tests, asymptomatischen Infizierten und Todesfällen durch Impfungen sind falsch und unbelegt

 

 

 

 

Die ehemalige APA-Mitarbeiterin und Auslandsexpertin Kornelia Kirchweger hat einen Offenen Brief als Antwort auf Gretas Ausrasten bei der UNO veröfffentlicht:

“Liebe Greta: In Anerkennung Deines Engagements und Deiner Kraft, die Du im Glauben an eine vermeintliche, alles zerstörende Klimakrise investierst und als Reaktion auf Deine jüngste – kaum von Dir verfasste Wut-Rede vor der UNO, weise ich hier Deine Anschuldigungen entschieden zurück. Dies auch im Namen vieler anderer, die mir ihre Empörung darüber mitteilten.
Mit Tränen in den Augen beschuldigst Du „Uns“ pauschal, wir hätten Dir Deine Träume, Deine Kindheit gestohlen, Du solltest gar nicht hier stehen, sondern in der Schule sein. Du wirst „Uns“ das nicht durchgehen lassen und „Uns“ im Auge behalten. Wow! Deine aufgestachelten Worte entspringen einer grenzenlosen Ahnungslosigkeit. Denn, ist es nicht gerade Deine Generation, die diese Wegwerfgesellschaft am Leben erhält? Du und Deine Altersgenossen leben in einem nie dagewesenen, materiellen Überfluss, den ihr wie selbstverständlich beansprucht und Euren Eltern abverlangt.
Ich gehöre zu jener Generation, die in den 60er Jahren aufwuchs. Liebe Greta, wir lebten damals klimafreundlicher, als Du und deine unwissenden Kinder-Anhänger es sich überhaupt vorstellen können. Wir trugen die Kleider unserer älteren Geschwister auf, Strumpfhosen und Socken wurden gestopft, Kleidung wurde nicht weggeworfen – alles verwertbare, wie Knöpfe oder Reißverschlüsse, herausgetrennt. Der Rest wurde als Flicken oder Putzlappen verwertet. Unser Schulweg dauerte eine Stunde oder mehr. Es gab keinen Schulbus und unsere Eltern chauffierten uns nicht zum Unterricht. Schulbücher wurden von einer Klasse an die andere weitergegeben.
Unsere Fahrräder hatten nur einen Gang und wir waren stolz darauf. Den Einkauf erledigten wir zu Fuß – im Einkaufsnetz. Geschenkpapier wurde vorsichtig geöffnet und wieder verwendet. Gebadet oder geduscht wurde nicht jeden Tag und nicht jeder Haushalt hatte damals eine Waschmaschine oder gar ein Auto. Unsere Zimmer waren nicht voll mit Plastik-Spielzeug. Wir hatten keine elektronischen Spiele und keine Smartphones. Wir verbrachten unsere Jugend auf Wiesen und in Wäldern, nicht auf WhatsApp oder Instagram. Wir waren dreckig aber gesund und litten nicht an Fettsucht, Allergien und Depressionen.
Wie scheinheilig Eure Proteste doch sind! Kinder in Deinem Alter verursachen mehr CO2 als alle Jugendgenerationen davor. Eure Schränke sind voller Kleider, von Kindersklaven in Asien genäht. Eure coolen Smartphones und Tablets landen regelmäßig als Schrott in den armen Ländern. Alles, was ihr im Überfluss habt und fordert, wird mit CO2-Ausstoss produziert und zumeist importiert. Gerade Ihr seid deshalb kein Vorbild für eine klimafreundliche Gesellschaft.
Deshalb, liebe Greta, nimm lieber Deine Altersgenossen ins Gebet und widme ihnen Deinen Zorn. Bei uns ist er nämlich völlig fehl am Platz."

Die WORLDDIDAC ASSOCIATION zeichnete Wolfgang Willburger für sein Engagement in Sachen Bildung und E-Learning aus

 

 Anlässlich der WORLDDIDAC 2014 in Basel wurden Harald De Zottis und Wolfgang Willburger vom damaligen Präsidenten der  WORLDDIDAC ASSOCIATION, Beat Jost für ihr Engagement in Sachen Bildung - insbesondere für die ehrenamtliche Ausrichtung der Veranstaltung "BildungOnline International - Hall in Tirol" -  und ihre e-Learning Aktivitäten ausgezeichnet.

Ihnen wurde der Titel Education Ambassador verliehen.

 

 

 

 

 

 


 

 

Zitate von Beat Jost zur Veranstaltung "BildungOnline Hall in Tirol":

"Obwohl ich seit vielen Jahren weltweit Bildungsmessen und Kongresse besuche, ist mir noch selten eine derart kompakte Präsentation von praxisnah präsentierter lT-Kompetenz für Schulen begegnet, die noch dazu von einem derart hochwertigen Workshop-Programm begleitet wurde."

"Durch die langjährig erfahrenen Lehrer, Herrn Magister De Zottis und Herrn Willburger, die es über deren Verein BildungOnline geschafft haben, diese Inhalte in eine Ausstellung von zeitgemäßen und im Alltag erprobten Anwendungsfällen einzubetten, sind die Themen sowohl anschaulich wie auch für den Schulalltag verwendbar dargestellt worden. Der außerordentlich guten Organisation und Strukturierung Ihrer Veranstaltung ist es geschuldet, dass man sich hier in kürzester Zeit einen sehr umfassenden Überblick über innovative Unterrichtsmethoden verschaffen konnte. "

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